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Mineralien-, Vitamin- und Mikronährstoffmangel: Kräuter für Katzen

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Katze

Kräuter für Katzen

Was sie im Napf leisten, was eine Katze nie aus Pflanzen bekommt – und welche Kräuter für sie tabu sind

Direkte Antwort: Brauchen Katzen Kräuter?

Katzen sind reine Fleischfresser. Pflanzliches nehmen sie in der Natur fast nur über den Mageninhalt ihrer Beute auf – die Maus wird mit Haut und Haar gefressen. Genau diesen kleinen pflanzlichen Anteil können Kräuter im Napf ersetzen: Mineralstoffe und Spurenelemente im natürlichen Verbund, dazu sekundäre Pflanzenstoffe, die in keinem synthetischen Zusatz stecken.

Aus unserer Erfahrung als Tierheilpraktikerinnen gilt bei der Katze aber mehr Vorsicht als bei jedem anderen Tier. Ihre Leber baut viele Pflanzenstoffe nur langsam ab, einige Kräuter sind für sie giftig. Und manches, was ein Hund aus Pflanzen gewinnt, muss die Katze zwingend aus Fleisch bekommen. Das Tierheilkundezentrum Nehls stellt seine Katzenrezepturen seit über 26 Jahren aus der Praxis zusammen.

Kurz zusammengefasst
  • Kräuter ersetzen den pflanzlichen Mageninhalt der Beute – in kleinen Mengen, als Ergänzung zum Fleisch.
  • Taurin und fertiges Vitamin A kann die Katze nur aus tierischen Quellen aufnehmen. Kräuter liefern beides nicht.
  • Katzen bauen viele Pflanzenstoffe langsam ab. Teebaumöl, ätherische Öle, Knoblauch, Zwiebel, Wermut und Lilien sind tabu.
  • Die meisten Katzen nehmen flüssige Kräuter besser an als getrocknete.
  • Beim Barfen kommt das Calcium aus Knochen oder einer Calciumquelle. Kräuter tragen bei, ersetzen das nicht.
Welche Kräuter für welche Katze?

Wenn Sie die Mineralbasis natürlich abdecken wollen. Dann steht VetLine Surf and Turf Basic Mineral Hund & Katze an erster Stelle – aus Algenkalk, Seealgen, Moor, Traubenkernmehl, Hagebutten und Bierhefe, ohne synthetische Vormischung. Soll Ihre Katze keine Hefe bekommen, nehmen Sie die Sensitive-Variante.

Wenn Ihre Katze wählerisch ist. Dann setzen wir auf die flüssigen Rezepturen der Nehls Easy-Linie auf Ölbasis, die sich fast unbemerkt untermischen lassen – etwa Nehls Easy Darmsan Katze oder Nehls Easy Leber & Nieren Katze. Welche Rezeptur passt, klären wir gern mit Ihnen.

Wenn Sie barfen. Dann kommt täglich ein Teelöffel BARF Pro 1–7 Jahre oder ab etwa acht Jahren BARF Pro Senior unter die Ration – trocken, angefeuchtet oder als abgekühlter Aufguss. Calciumquelle und Taurin planen Sie trotzdem mit ein. Warum, steht hier ↓

Wenn Sie wissen wollen, was genau Ihrer Katze fehlt. Dann klären wir das im kostenlosen Erstgespräch unter 05642 988 8826. Auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse“ stellen wir eine individuelle Kräutermischung zusammen. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Was Kräuter der Katze bringen – und was nicht

Kräuter enthalten Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Selen in kleinen Mengen und in natürlichem Verbund. Dazu kommen Stoffgruppen, die die traditionelle Pflanzenkunde seit Jahrhunderten beschreibt: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide, Saponine. In synthetischen Mineralzusätzen fehlen sie vollständig.

Bei der Katze gibt es aber klare Grenzen, und die unterscheiden sie deutlich vom Hund:

  • Taurin: Katzen können es kaum selbst bilden und brauchen es aus Fleisch, besonders reichlich steckt es in Herz. Pflanzen liefern kein Taurin.
  • Vitamin A: Ein Hund kann Carotin aus Pflanzen in Vitamin A umwandeln, eine Katze praktisch nicht. Sie braucht fertiges Vitamin A aus tierischen Quellen wie Leber.

Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: Kräuter als Ersatz für eine durchdachte Fleischration zu sehen. Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Kräuter spielen ihre Stärken aus, wenn die Grundration stimmt. Und Mangelzeichen trotz Mineralfutter deuten aus unserer Sicht oft auf ein Verwertungsproblem hin. Überversorgung ist dabei genauso wenig harmlos wie Mangel.

Warum die Katze besondere Vorsicht braucht

Die Leber der Katze kann einen wichtigen Entgiftungsweg, über den Hund und Mensch viele Pflanzenstoffe abbauen, nur sehr eingeschränkt nutzen. Phenole, viele ätherische Öle und Salicylate bleiben deshalb länger im Körper. Was für uns harmlos ist, kann für die Katze giftig sein.

Das betrifft auch Kräuter, die in vielen Mischungen für Hund und Pferd stecken. Weidenrinde etwa enthält Salicin, aus dem der Körper Salicylsäure bildet – für Katzen ungeeignet. Konzentrierte ätherische Öle aus Thymian, Rosmarin oder Eukalyptus gehören nicht in den Katzennapf und auch nicht in die Duftlampe im selben Raum. Unser Parasitweg-Spray enthält Knoblauch und ist deshalb ausdrücklich nicht für Katzen gedacht.

Exotische Kräuter aus Südamerika, Asien oder Indien lassen wir grundsätzlich weg, weil über Dosierung und Verträglichkeit bei der Katze zu wenig bekannt ist. Bei allergischen Katzen verzichten wir auf Kräuter wie Echinacea, die das Immunsystem anregen sollen. Eine Allergie ist bereits eine Überreaktion. Da setzen wir auf Regulation, nicht auf zusätzlichen Antrieb.

Für Katzen tabu – und wann sofort zum Tierarzt
  • Tabu: Teebaumöl, konzentrierte ätherische Öle, Knoblauch, Zwiebel, Wermut, Weidenrinde
  • Lilien in jeder Form – schon Blütenstaub im Fell oder Wasser aus der Vase kann die Nieren schwer schädigen
  • Nach Kontakt mit diesen Pflanzen oder bei Speicheln, Erbrechen, Taumeln, Apathie nach einer neuen Kräutergabe: sofort Tierarzt, Pflanze oder Verpackung mitnehmen

Die Mischung macht's

Zwei Mischungen können dieselben Kräuter enthalten und trotzdem völlig verschieden sein. Entscheidend ist das Verhältnis der Kräuter zueinander – es bestimmt Ausrichtung und Verträglichkeit. Wer alles zu gleichen Teilen mischt, bekommt eine Mischung ohne Richtung. Bei der Katze kommt dazu: Jedes Kraut muss sich für ihren besonderen Stoffwechsel eignen.

Unsere Rezepturen sind über Jahre in der Beratung entstanden und für die dauerhafte Fütterung ausgelegt. Einen Gewöhnungseffekt erleben wir dabei nicht. Wir arbeiten ausschließlich mit in Europa bekannten Kräutern und mischen mehrmals pro Woche frisch in kleinen Chargen. Die Prüfung auf Schadstoffe und Pestizide fordern wir von jedem unserer Lieferanten ein.

„Katzen sind die ehrlichsten Kunden, die wir haben. Was ihnen nicht passt, lassen sie liegen. Deshalb fragen wir am Telefon immer zuerst: Frisst sie es überhaupt?“Aus dem THZ-Beratungsteam

BARF bei der Katze: Calcium und Taurin gehören in die Ration

Muskelfleisch bringt deutlich mehr Phosphor als Calcium mit. Das Calcium kommt beim Barfen deshalb aus Knochen, bei knochenfreier Fütterung aus einer Calciumquelle – in Surf and Turf ist das Algenkalk. Unsere BARF-Pro-Mischungen weisen ihre Werte offen aus, bei BARF Pro 1–7 Jahre etwa 2,06 Prozent Calcium bei 0,24 Prozent Phosphor. Ein guter Beitrag – den Knochenanteil ersetzt ein Teelöffel Kräuter aber nicht.

Ihr Arbeitsschritt für diese Woche: Prüfen Sie Ihren BARF-Plan auf drei Punkte. Gibt es eine feste Calciumquelle? Ist Herz regelmäßig dabei, als Taurinquelle? Und kommt Leber in kleinen Mengen vor, für das Vitamin A? Fehlt einer der drei Punkte, lassen Sie die Ration einmal durchrechnen. Bei Kitten gilt das ohne Ausnahme.

So füttern Sie Kräuter im Alltag

Die meisten Katzen nehmen flüssige Kräuter deutlich besser an als getrocknete. Unsere Easy-Rezepturen für Katzen sind auf Ölbasis und lassen sich tropfenweise untermischen. Getrocknete Kräuter mischen Sie angefeuchtet unter oder übergießen sie als Aufguss und geben ihn abgekühlt über das Futter. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und steigern Sie über einige Tage. Katzen brauchen Zeit für Neues.

Surf and Turf können Sie auch in einer kleinen Keramikschale zur freien Verfügung anbieten – keine Metallschale, weil Metall mit den marinen Mineralien reagieren kann. Bekommt Ihre Katze homöopathische Mittel, halten Sie etwa zwei Stunden Abstand zur Kräutergabe. Mit diesem Abstand haben wir in der Praxis durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Welche Kräuter zu Ihrer Katze passen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.

Häufige Fragen zu Kräutern für Katzen

Welche Kräuter sind für Katzen giftig?
Teebaumöl und andere konzentrierte ätherische Öle, Knoblauch, Zwiebel, Wermut und Weidenrinde gehören nicht an die Katze. Lilien sind in jeder Form gefährlich, schon der Blütenstaub. Grund ist die besondere Katzenleber, die viele Pflanzenstoffe nur langsam abbaut. Im Zweifel vorher fragen.
Können Kräuter ein Mineralfutter für Katzen ersetzen?
Nicht vollständig. Kräuter liefern Mineralstoffe in natürlichem Verbund, aber in kleinen Mengen. Taurin und fertiges Vitamin A liefern sie gar nicht, beides muss aus Fleisch kommen. Für die Mineralbasis setzen wir Surf and Turf ein und füttern die Kräuter dazu.
Warum nehmen Katzen flüssige Kräuter besser an?
Katzen sind beim Futter sehr wählerisch und reagieren auf Konsistenz und Geruch. Flüssige Rezepturen auf Ölbasis verteilen sich im Futter und fallen kaum auf. Getrocknete Kräuter werden eher akzeptiert, wenn sie angefeuchtet oder als Aufguss gegeben werden.
Kann ich Kräuter dauerhaft füttern?
Unsere Mischungen sind für die dauerhafte tägliche Gabe zusammengestellt, einen Gewöhnungseffekt erleben wir nicht. Selbst gemischte Kräuter oder Mischungen für Hund und Pferd gehören dagegen nicht ungeprüft an die Katze.
Was ist die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse“?
Sie ist für uns ein Werkzeug, keine Wahrheit. Grundlage ist ein sorgfältig ausgefüllter Anamnesebogen, ergänzt durch eine energetische Analyse der Haarprobe. Daraus entsteht bei Bedarf eine individuelle Kräutermischung. Die Analyse ist ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest und ersetzt keine tierärztliche Diagnose.

Ihre Katze lässt alles liegen, was gut für sie wäre?

Manche Halter sagen uns am Telefon mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber meine Katze frisst nichts, was ich ihr untermische.“ Wir nehmen das nicht persönlich. Mit der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse“ schauen wir gemeinsam, wo wir ansetzen – ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. Daraus stellen wir auf Wunsch eine Mischung nur für Ihre Katze zusammen, gern auch flüssig. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch klären wir das gemeinsam – telefonisch unter 05642 988 8826.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse“ →
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin, Tierheilpraktikerin Nehls, aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben. Auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen wurde er dann im Team zusammengefasst und aktualisiert.

Zur Person:
Tierheilpraktikerin Nehls – Gründerin des THZ Tierheilkundezentrum Nehls (2000), Entwicklerin der Nehls-Kräuterrezepturen.
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Stand: 24. September 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn Sie nicht wissen, welche Kräuter zu Ihrer Katze passen. Wir nehmen uns Zeit für Ihren Fall – und wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil. Skeptische Halter sind oft die, die später unsere besten Geschichten erzählen.