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Futtermittelallergie: Grundlagen bei Hunden

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Hunde-Cluster Haut

Futtermittelallergie & Ekzeme beim Hund

Auslöser finden, konsequent ausschließen, ganzheitlich begleiten – aus 26 Jahren Praxiserfahrung.

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Hunden und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen. Darüber hinaus begleitet sie die allgemeine Kundenbetreuung bei medizinischen Spezialfällen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Hunden in der Naturheilkunde.
Stand: 10. Juni 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Dieser Artikel ist Teil unseres Cluster „Haut, Fell & Hautstoffwechsel beim Hund". Den thematischen Überblick mit Haut-Entgiftungs-Zusammenhang und Diagnostik finden Sie im Pillar-Artikel Haut & Fell beim Hund.

Direkte Antwort: Was ist eine Futtermittelallergie beim Hund?

Eine Futtermittelallergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Inhaltsstoffe der Nahrung – häufig tierische Proteine, pflanzliche Eiweiße oder synthetische Zusatzstoffe. Da etwa 80 % der Immunzellen im Darm sitzen, ist der Magen-Darm-Trakt die zentrale Achse. Typische Zeichen: Juckreiz, Pfotenlecken, Hot Spots, Ekzeme, wiederkehrende Ohrentzündungen, Verdauungsbeschwerden. Diagnostisch führt der Weg fast immer über eine konsequente Ausschlussdiät über 8–12 Wochen – ein klassischer Bluttest reicht beim Hund meist nicht aus. Wichtig: Wir lehnen Pferdefleisch in der Ausschlussdiät aus ethischen und gesundheitlichen Gründen ab.

Auf einen Blick
  • Allergie ≠ Unverträglichkeit – bei der Allergie ist das Immunsystem beteiligt, bei der Unverträglichkeit nicht. Die Symptome ähneln sich oft.
  • Über 80 % der Immunzellen sitzen im Darm – der Darm ist die zentrale Steuerstelle bei Futtermittelallergien.
  • Symptome reichen weit über die Haut hinaus: Verdauung, Ohren, Augen, in seltenen Fällen Atemwege.
  • Ausschlussdiät über 8–12 Wochen ist der zuverlässigste Diagnostikweg.
  • Häufigste Auslöser: Rind, Geflügel, Schwein, Weizen, Soja, dazu synthetische Zusatzstoffe und Rückstände aus Massentierhaltung.
  • Pferdefleisch lehnen wir konsequent ab – aus ethischen und gesundheitlichen Gründen.
  • Ein einziger Ausrutscher in eine alte Allergenquelle kann den Erfolg zurückwerfen – Konsequenz ist entscheidend.

Was bei einer Futtermittelallergie passiert

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe – sogenannte Allergene. Da über 80 % der Immunzellen im Darm sitzen, findet die Reaktion ihren Ursprung sehr oft in einem gestörten Magen-Darm-Trakt, einer Entgleisung des Säure-Basen-Gleichgewichts oder einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Darmsymbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien).

Wichtig zu unterscheiden: Eine Futtermittelallergie ist eine immunologische Reaktion mit Antikörperbildung. Eine Futtermittelunverträglichkeit verläuft ohne Beteiligung des Immunsystems – Ursache sind häufig fehlende Verdauungsenzyme, Reizung der Darmschleimhaut oder direkte Reaktionen auf Inhaltsstoffe. Die Symptome ähneln sich oft, der Weg zur Klärung ist beiden gemeinsam: das Allergen oder den Auslöser finden und konsequent meiden.

Aus 26 Jahren THZ-Praxis sehen wir konsistent: Die heutige Hundefütterung ist oft weit entfernt von dem, worauf Hunde sich entwickelt haben. Industrielle Hundefutter werben mit „allem, was ein Hund braucht" – doch viele dieser Produkte sind durch Erhitzung, Konservierung und synthetische Zusätze stark verändert. Hunde erhalten Mahlzeiten, die mit ihrer ursprünglichen Nahrung (Beutetiere mit pflanzlichem Mageninhalt, Kräutern, Rohfasern) nur noch wenig gemein haben.

Symptome – weit über die Haut hinaus

Die Bandbreite ist groß. Eine Futtermittelallergie zeigt sich beim Hund selten nur an einer Stelle:

  • Magen & Darm: häufiges Grasfressen, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, weicher oder schleimiger Kot
  • Haut & Fell: Juckreiz, Pfotenlecken und Knabbern, Hot Spots, Ekzeme, Dermatitis, Haarausfall, gerötete und empfindliche Hautareale, Leckekzem (ständiges Lecken an bestimmten Körperstellen)
  • Ohren: wiederkehrende Ohrenentzündungen, übermäßige Ohrenschmalz-Bildung, dunkler Belag
  • Augen: Tränenfluss, Augenausfluss, akute oder chronische Bindehautentzündungen, Verstopfung des Tränenganges
  • Atemwege: in seltenen Fällen Husten und Atemwegssymptome – oft im Zusammenhang mit Schimmelpilzen oder Milben im Futter
  • Verhalten: verminderter Appetit, Mattigkeit, Lustlosigkeit, Wesensveränderungen

Besonders das sogenannte Leckekzem – ein ständiges Lecken und Beißen an bestimmten Körperstellen (häufig Pfoten und Beine) – ist ein typisches Zeichen einer Futtermittelallergie. Hauthemen bestehen oft schon lange, bevor sie als solche erkannt werden. Der Hund gewöhnt sich an das Kratzen, der Mensch gewöhnt sich an den Anblick – und irgendwann gehört es zum Alltag. Doch jedes Symptom ist ein Hinweis: Der Körper sucht einen Weg, das innere Ungleichgewicht nach außen zu zeigen.

Häufige Auslöser beim Hund

Die Liste der möglichen Allergene ist umfangreich – einige Auslöser sind besonders verbreitet:

  • Tierische Proteine: Rind, Geflügel, Schwein – häufig dann, wenn der Hund über Jahre einseitig damit gefüttert wurde
  • Pflanzliche Eiweiße: Weizen, Mais, Soja – oft als Streckmittel in günstigen Fertigfuttern
  • Chemische und pharmakologische Rückstände aus Massentierhaltung – Antibiotika, Hormone
  • Synthetische Zusatzstoffe: Farb-, Lock-, Füll- und künstliche Konservierungsstoffe
  • Schimmelpilze und Milben in Trockenfutter und Snacks – häufig übersehen
  • Übermäßige Eiweißzufuhr – führt zu mikrobiellen Veränderungen im Darm und belastet Leber und Nieren
  • Schwer verdauliche oder denaturierte Proteine – durch Hochtemperatur-Verarbeitung verändert
  • Umwelt- und Lebensstilfaktoren: Stress, belastete Umgebung, schnelle Futterwechsel
  • Genetische Disposition und eine durch Vorerkrankungen geschwächte Abwehr

Die Ausschlussdiät – der Weg zur Klärung

Bluttests auf Allergene können Anhaltspunkte liefern, sind beim Hund aber begrenzt aussagekräftig. Der zuverlässigste Diagnostikweg ist die Ausschlussdiät: Über 8 bis 12 Wochen erhält der Hund nur eine einzige, möglichst neue Proteinquelle, kombiniert mit einer einzelnen Kohlenhydratquelle, ohne sonstige Zusätze.

Empfehlenswerte Kombinationen können sein: Lamm mit Reis, Wild mit Kartoffeln, Pferd (siehe unten – wir raten ab), hypoallergene Monoprotein-Nassfutter. Wichtig ist:

  • Dauer mindestens 8 bis 12 Wochen – der Körper braucht Zeit, um sich zu regulieren
  • Absolute Konsequenz – ein einziges Leckerli mit alter Proteinquelle kann den Prozess zurückwerfen
  • Eindeutige Deklaration – kein Mischfutter, keine Soßen, keine versteckten Zusätze
  • Bei Besserung: einzelne Bestandteile testweise zurückführen und beobachten, was Reaktion auslöst
Futtermittel-Akzeptanz – ein wichtiges Praxis-Thema

Nicht selten weigern sich Hunde bei einer Futterumstellung ohne Duft-, Lock- und Aromastoffe zunächst, das neue Futter überhaupt anzunehmen. Hier ist die Konsequenz des Halters gefragt: ausschließlich natürliches Futter anbieten, auch wenn der Hund kurz wenig oder nichts frisst. Anders ist die Ausschlussdiät nicht durchzuführen. Erfahrungsgemäß frisst der Vierbeiner sein neues Futter nach kurzer Zeit oft sogar lieber als das bisherige.

Pferdefleisch in der Ausschlussdiät – warum wir konsequent abraten

Immer häufiger wird bei Futtermittelallergien Pferdefleisch als „alternative Proteinquelle" empfohlen. Im Tierheilkundezentrum Nehls lehnen wir diese Empfehlung aus tiefster Überzeugung ab – aus ethischen und gesundheitlichen Gründen.

Der ethische Grund

Pferde sind keine Fleischlieferanten. Sie sind über Jahrhunderte zu Freunden und Partnern des Menschen geworden – Begleiter im Sport, in der Freizeit, in der Landwirtschaft. Wer Hunde und Katzen liebt, sieht in Pferden ebensolche Lebewesen. Die Realität der Pferdeschlachtung ist eine andere: lange Transporte lebender Pferde aus Mitteleuropa nach Südeuropa, oft unter belastenden Bedingungen. Auch in Deutschland werden Pferde geschlachtet – meist nach langem Leidensweg. Steigende Empfehlungen, Pferdefleisch zu füttern, befeuern dieses Geschehen und fördern darüber hinaus die Zucht von Fohlen als „Überschussware" für den Fleischhandel.

Tierheilpraktikerin Nehls bringt es so auf den Punkt: „Als tierliebender Mensch setze ich mich für den Pferdeschutz ein und rate meinen Patientenhaltern konsequent von der Fütterung mit Pferdefleisch ab."

Der gesundheitliche Grund

Pferde, die auf dem Schlachthof landen, sind in vielen Fällen vorher als Sport- oder Freizeitpferde gehalten und intensiv behandelt worden. Pferdebesitzer lassen wenig unversucht, um ein erkranktes Pferd zu erhalten – Pferde am Ende ihres Wegs sind häufig mit Antibiotika, Cortison und Schmerzmitteln intensiv vorbehandelt. Pferdefleisch ist deshalb in vielen Fällen mit Medikamentenrückständen belastet.

Aus unserer Praxis sehen wir es deutlich: Weder in den uns vorgestellten Fällen noch in der allgemeinen Beobachtung hat sich Pferdefleisch als geeignete Proteinquelle für die Ausschlussdiät bei Allergikerhunden gezeigt. Häufig reagierten die Tiere weiterhin sensibel oder entwickelten neue Unverträglichkeiten. Es gibt viele bessere Wege – naturbelassene, kontrollierte und ethisch vertretbare.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Allergosan-Kräuter

Kräutermischung zur Fütterungsbegleitung bei empfindlicher Haut – stützt Hautmilieu und Hautstoffwechsel von innen, während die Ausschlussdiät die Auslöser klärt.

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Naturheilkundliche Begleitung

Naturheilkundliche Begleitung bei Futtermittelallergien setzt mehrgleisig an: konsequente Futterumstellung als Basis, Hautmilieu von innen stützen, individuelle Konstitution berücksichtigen, äußerliche Hautpflege bei Bedarf. In der traditionellen Pflanzenkunde werden für den Hautstoffwechsel beim Hund unter anderem beschrieben: Brennnessel als mineralstoffreiches Kraut der traditionellen Pflanzenkunde; Löwenzahn mit Bitterstoffen, traditionell als Stoffwechselpflanze geführt; Klettenwurzel, traditionell mit Bezug zur Haut beschrieben; Calendula in der traditionellen Pflanzenkunde mit Bezug zur Wundpflege.

Unsere Produkte zur Begleitung bei Futtermittelallergien

Nehls Allergosan-Kräuter

Kräutermischung zur Fütterungsbegleitung – stützt Hautmilieu und Hautstoffwechsel bei sensiblen Hunden.

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Nehls Allergosan Öl

Naturbasiertes Öl zur äußeren Pflege beanspruchter Hautstellen – sanft anwendbar bei Juckreiz.

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Nehls Hundefutter

Hochwertiges Nassfutter ohne synthetische Zusätze, ohne künstliche Vitamine, ohne Zucker – als Basis der Ausschlussdiät.

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Bei chronisch wiederkehrenden Allergie-Verläufen – der Blick auf das Darmmilieu

Wenn die Ausschlussdiät zwar klare Auslöser identifiziert hat, die Symptome aber bei Belastung immer wieder zurückkommen, lohnt sich ein systematischer Blick auf das Darmmilieu. Etwa 80 % der Immunzellen sitzen im Darm – wenn dort dauerhaft etwas aus dem Gleichgewicht ist, reagiert der Körper empfindlicher auf an sich verträgliche Bestandteile. Genau hier setzen wir im THZ unsere VetLine-Linie ein, tierärztlich entwickelt von Katrin Knecht aus über 20 Jahren klinischer Praxis.

VetLine – tierärztlich entwickelte Begleitung im Darmmilieu

VetLine Entero Clean Powder

Pulver-Komposition mit acht Kräutern, Hefezellwänden und Bentonit. Als 6-Wochen-Kur über das Futter, danach 2 Wochen Pause. Tierärztlich entwickelt von Katrin Knecht.

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VetLine Entero Clean Basic

Reduzierte Basis-Komposition mit Hefezellwänden, Moor, Löwenzahn, Bohnenkraut und Bentonit. Durchgehend fütterbar als feste Komponente der Ration. Tierärztlich entwickelt von Katrin Knecht.

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✓ Verdacht auf Futtermittelallergie

Erste Symptome an Haut und Verdauung, noch keine Diagnose. Ziel: Ausschlussdiät beginnen, Fütterungsroutine schaffen, Hautmilieu stützen.

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⚡ Chronisch wiederkehrend

Diagnose vorhanden, Auslöser teilweise bekannt, Symptome kommen aber bei Belastung wieder. Ziel: individueller Fütterungs-Begleitplan auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

→ Haaranalyse

Erfahrungsberichte aus der Praxis

Wichtig zu wissen

Erfahrungen einzelner Hunde sind individuell und nicht garantiert übertragbar. Genau deshalb arbeiten wir individuell – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt uns die Hintergründe des einzelnen Tieres. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

„Bei unserem Labradorrüden Blacky kamen Juckreiz, akuter Hautausschlag, rote Stellen, riechende Entzündungen im Nacken, Durchfall, Erbrechen und übelriechende Blähungen zusammen. Wir entschieden uns für eine Haaranalyse. Die Auswertung zeigte eine deutliche Schwächung des Immunsystems sowie zahlreiche Allergien und Unverträglichkeiten. Nach einer Anpassung der Begleitung zeigten sich ab Juni erste positive Veränderungen – Blacky setzte wieder geformten Kot ab, wälzte sich im Gras, kratzte sich viel weniger, die ersten Haare am Rücken wuchsen nach. Im Januar 2023 konnten wir berichten: Alles ist gut, keine Probleme mehr – Blacky ist aufgeblüht und rundum fit."

Halterin von Labradorrüde Blacky · Juckreiz, Hautausschlag, Verdauungsprobleme

„Mein schwarzer Schäferhundrüde Ikarus entwickelte plötzlich enormen Juckreiz und kratzte sich gefühlt alle fünf Sekunden. Die Haaranalyse zeigte: Futtermittelallergie und mehrere Kontaktallergien. Das THZ stellte ein ganzheitliches Konzept speziell für Ikarus vor. Drei Monate später können wir sagen: Wir sind so froh, dass wir auf das THZ vertraut haben. Ikarus hat keinen Juckreiz mehr und auch keine roten Ohren. Er ist wieder ausgeglichen und zufrieden."

Nicole über Schäferhundrüde Ikarus · Futtermittel- und Kontaktallergien

„Dank der Haaranalyse für Cooper wissen wir nun genau, worauf er allergisch reagiert, was er fressen darf und worauf wir verzichten müssen. Mit dem individuell zusammengestellten Begleitvorschlag kommen wir super zurecht. Cooper liebt das Nehls Rinder-Menü und Wild-Menü und wird hektisch, wenn Fütterungszeit ist. Auch die Zusätze nimmt er problemlos. Er hat nun seit einigen Wochen nicht mehr gebrochen und sein Stuhlgang ist normal. Vom äußeren Erscheinungsbild gefällt er mir total – sein Fell glänzt und er ist gut drauf."

Jule B. über Rüde Cooper · Erbrechen und Durchfall durch Futtermittelallergie

Allergene unklar – Symptome trotz Diät zurück?

Wenn die Ausschlussdiät kein klares Bild ergibt oder die Symptome immer wieder zurückkommen, lohnt sich der individuelle Blick. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder im Hautmilieu, Mineralstoffhaushalt, Immunsystem und Verdauungstrakt sichtbar – als Basis für unseren individuellen Fütterungs-Begleitplan. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Häufige Fragen zu Futtermittelallergien beim Hund

Was ist der Unterschied zwischen Futtermittelallergie und -unverträglichkeit?
Bei einer Futtermittelallergie ist das Immunsystem beteiligt – der Körper bildet Antikörper gegen das Allergen. Bei einer Futtermittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt – Ursache sind häufig fehlende Verdauungsenzyme, Reizung der Darmschleimhaut oder direkte Reaktionen auf Inhaltsstoffe. Die Symptome ähneln sich oft. Der Weg zur Klärung ist identisch: Auslöser finden und konsequent meiden.
Wie lange muss eine Ausschlussdiät beim Hund dauern?
8 bis 12 Wochen. Der Körper braucht Zeit, alte Allergene abzubauen und das Immunsystem auf einen ruhigeren Pegel zu bringen. Wichtig ist absolute Konsequenz – ein einziges Leckerli mit alter Proteinquelle kann den Prozess zurückwerfen. Tritt nach 12 Wochen keine Besserung ein, sollte die Diät überprüft oder weitere Ursachen abgeklärt werden.
Welche Proteinquellen sind die häufigsten Auslöser?
Rind, Geflügel und Schwein stehen an erster Stelle – häufig dann, wenn ein Hund über Jahre einseitig damit gefüttert wurde. Bei pflanzlichen Eiweißen sind Weizen, Mais und Soja häufige Verdächtige, besonders in günstigen Fertigfuttern. Zusatzstoffe (Farb-, Lock-, Konservierungsstoffe) und Rückstände aus Massentierhaltung können ebenfalls auslösen.
Warum lehnt das THZ Pferdefleisch in der Ausschlussdiät ab?
Aus zwei Gründen. Ethisch: Pferde sind keine Fleischlieferanten, sondern Begleiter und Partner des Menschen. Steigende Empfehlungen, Pferdefleisch zu füttern, befeuern Pferdetransporte und die Zucht von Fohlen als Überschussware. Gesundheitlich: Pferde am Ende ihres Lebens sind häufig mit Antibiotika, Cortison und Schmerzmitteln intensiv vorbehandelt – Pferdefleisch ist deshalb oft mit Medikamentenrückständen belastet. Aus unserer Praxiserfahrung hat sich Pferdefleisch zudem nicht als besonders geeignete Proteinquelle für Allergikerhunde gezeigt.
Wie hängen Darm und Haut bei Hundeallergien zusammen?
Eng. Etwa 80 % der Immunzellen sitzen im Darm – wenn dort dauerhaft etwas aus dem Gleichgewicht ist, reagiert der Körper empfindlicher und überschießender auf Allergene. Gleichzeitig springt die Haut als „letztes Ausscheidungsorgan" ein, wenn die Entgiftungsorgane überfordert sind. Eine Begleitung, die nur die Hautoberfläche bearbeitet und den Darm ignoriert, lässt einen großen Teil der Ursachenebene unbearbeitet. Mehr im Pillar Haut & Fell beim Hund.
Mein Hund frisst sein neues Futter nicht – was tun?
Das kommt häufig vor, wenn das alte Futter Duft-, Lock- und Aromastoffe enthielt. Wichtig ist Konsequenz: ausschließlich natürliches Futter anbieten, auch wenn der Hund kurz wenig oder nichts frisst. Anders ist die Ausschlussdiät nicht durchzuführen. Erfahrungsgemäß frisst der Vierbeiner sein neues Futter nach kurzer Zeit oft sogar lieber als das bisherige. Bei längeren Schwierigkeiten lohnt sich ein Beratungsgespräch mit unserem Team.
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zu Futtermittelallergien, Ausschlussdiät und Fütterungsumstellung und zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Tier und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".